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Die Idee

Die Tafel-Idee

In unserem Land werden täglich Lebensmittel aller Art weggeworfen – nicht etwa, weil sie verdorben wären, sondern weil sie den Lebensmittelbestimmungen, den EU-Normen oder der Konsumentennachfrage nicht entsprechen.

Das können Lebensmittel sein, die nicht das gewünschte Aussehen haben, deren Gewicht von den Bestimmungen abweicht oder die einfach in zu großer Menge eingekauft oder produziert wurden.

Wer kennt sie nicht – die liegengebliebenen Backwaren abends beim Bäcker, die viel zu üppigen Buffets, die nicht mehr ganz frischen Waren in der Obst- und Gemüseabteilung ...?

Alle diese Lebensmittel sind noch völlig einwandfrei, werden aber nicht verzehrt bzw. verkauft und darum als „Abfall“ deklariert.

  • Etwa 20 % aller Lebensmittel erreichen den Endverbraucher nicht, sondern wandern vom Handel bzw. von der Produktion aus direkt in die Mülltonne!

Tafeln sind Vereine, deren ehrenamtliche Mitarbeiter Lebensmittel abholen und sie denen anbieten, die sie dringend benötigen: Sozialhilfeempfängern, Alleinerziehenden, Kleinrentnern, Arbeits- und Obdachlosen.

Auf diese Weise wird Überfluss sinnvoll verteilt, und zwar unentgeltlich, direkt und zielgerichtet.

  • In mittlerweile 925 bundesdeutschen Städten und Gemeinden setzen Tafelvereine die hierzulande seit 1993 lebende Tafel-Idee in die Tat um – der Neustadter-Haßlocher Tafel e. V. ist eine der 54 Tafeln in Rheinland-Pfalz.